Asien

Berlin. - Im Gefängnis der ostkurdischen Stadt Urmiye (Urmia) wurden die drei kurdischen politischen Gefangenen Saman Nesim, Ali Efşarî und Habîbullah Efşarî durch die Islamische Republik Iran hingerichtet. Trotz der Proteste einer Vielzahl von internationalen Menschenrechtsorganisationen bestätigte ein Anwalt der drei Gefangenen, dass das Regime das Todesurteil gegen die Gefangenen am 20. Februar vollstreckt hat. Der Zustand von drei weiteren politischen Gefangenen im Urmia-Gefängnis, die ebenfalls durch das Regime zum Tode verurteilt wurden, ist weiterhin unklar.

silberhorn thomasMazar-e-Sharif/Berlin. - Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), hält sich derzeit in Afghanistan auf. In Mazar-e-Sharif besuchte er eine aus Mitteln des BMZ geförderte Molkerei und legte den Grundstein für den Bau einer Ingenieursschule.

Wien. - Ende Jänner wurden 215 Kinder von der indischen Polizei aus einer Schmuckfabriken in Hyderabad befreit, wo sie in vier Räumen eingepfercht bis zu 14 Stunden täglich Zwangsarbeit leisten mussten. Alle Kinder, die im Rahmen der „Operation Lächeln“ freikamen, wurden ins Kinderheim Don Bosco Navajeevan in Ramanthapur gebracht. „Die Polizei hat die Kinder nur befreit, doch niemand hat darüber nachgedacht, von was sie danach leben sollen, wer für ihre Unterbringung, Ernährung und Schulbildung aufkommen soll“, kritisierte Jugend Eine Welt-Vorsitzender Reinhard Heiserer.

netzbangladesch logoDhaka. - Bei gewalttätigen Ausschreitungen sind seit dem 5. Januar 2015 über 60 Menschen in Bangladesch ums Leben gekommen. Über 1000 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der 5. Januar markiert den Jahrestag der Parlamentswahlen, welche die Awami-Liga (AL) Anfang 2014 deutlich gewonnen hatte. Der Wahlsieg war jedoch umstritten, die Bangladesh Nationalist Party (BNP) und weitere Oppositionsparteien hatten im Vorfeld der Wahl Manipulationsvorwürfe erhoben und in der Folge diese boykottiert.

Strassenkinder auf den Philippinen. Foto: Jugend Eine Welt Österreich

Wien. - Millionen Kinder weltweit leben auf der Straße. Mit dem "Tag der Straßenkinder" am 31. Januar, dem Gedenktag des Jugendheiligen Don Bosco, macht die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt Österreich auf ihr hartes Schicksal aufmerksam. Viele Schulklassen und Jugendgruppen in Österreich organisieren kreative Aktionen, um Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. Im Fokus stehen die Philippinen, die 2013 und 2014 von Taifunen verwüstet wurden.

Back to Top