Asien

Wien. - Ende Jänner wurden 215 Kinder von der indischen Polizei aus einer Schmuckfabriken in Hyderabad befreit, wo sie in vier Räumen eingepfercht bis zu 14 Stunden täglich Zwangsarbeit leisten mussten. Alle Kinder, die im Rahmen der „Operation Lächeln“ freikamen, wurden ins Kinderheim Don Bosco Navajeevan in Ramanthapur gebracht. „Die Polizei hat die Kinder nur befreit, doch niemand hat darüber nachgedacht, von was sie danach leben sollen, wer für ihre Unterbringung, Ernährung und Schulbildung aufkommen soll“, kritisierte Jugend Eine Welt-Vorsitzender Reinhard Heiserer.

netzbangladesch logoDhaka. - Bei gewalttätigen Ausschreitungen sind seit dem 5. Januar 2015 über 60 Menschen in Bangladesch ums Leben gekommen. Über 1000 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der 5. Januar markiert den Jahrestag der Parlamentswahlen, welche die Awami-Liga (AL) Anfang 2014 deutlich gewonnen hatte. Der Wahlsieg war jedoch umstritten, die Bangladesh Nationalist Party (BNP) und weitere Oppositionsparteien hatten im Vorfeld der Wahl Manipulationsvorwürfe erhoben und in der Folge diese boykottiert.

Strassenkinder auf den Philippinen. Foto: Jugend Eine Welt Österreich

Wien. - Millionen Kinder weltweit leben auf der Straße. Mit dem "Tag der Straßenkinder" am 31. Januar, dem Gedenktag des Jugendheiligen Don Bosco, macht die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt Österreich auf ihr hartes Schicksal aufmerksam. Viele Schulklassen und Jugendgruppen in Österreich organisieren kreative Aktionen, um Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. Im Fokus stehen die Philippinen, die 2013 und 2014 von Taifunen verwüstet wurden.

survival 150Berlin. - In Indiens Kanha-Tigerreservat – Vorbild für Kiplings Buch Das Dschungelbuch – wurden Indigene im Namen des Tigerschutzes illegal zwangsumgesiedelt. Das hat die Menschenrechtsorganisation Survival International am Mittwoch gemeldet.

medicoFrankfurt/Main. - Nach dem Wahlsieg des Oppositionskandidaten Maithripala Sirisena in Sri Lanka gibt es Hoffnung für Recht und Gerechtigkeit. "Die medico- Partner werden jetzt für die politische und juristische Aufarbeitung der systematischen Menschenrechts- und Kriegsverbrechen kämpfen", sagte Thomas Seibert von medico international am Freitag in Frankfurt/Main.

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