Lateinamerika

amerika 21Quito. - Der Nationale Wahlrat von Ecuador (CNE) hat bekanntgegeben, dass sich die Bestätigung der endgültigen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl bis Mittwoch verzögern wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet. Juan Pablo Pozo, der Vorsitzende des CNE, erklärte, es sei bei etwa fünf Prozent der Wahlzettel zu "numerischen Inkonsistenzen" gekommen. Auch hätten bei einem geringen Prozentsatz der Wahlzettel die Unterschriften der zuständigen Wahlleiter gefehlt.

amerika 21Quito. - Der Kandidat der Regierungspartei Alianza País, Lenín Moreno, hat den direkten Sieg bei den Präsidentschaftswahl in Ecuador im ersten Wahlgang nach Auszählung von knapp 83 Prozent der Stimmen knapp verpasst. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. Moreno erreichte etwa 39 Prozent der Stimmen. Stärkster Widersacher ist der rechte Kandidat Guillermo Lasso (Creo) mit rund 29 Prozent. Moreno scheint damit die 40 Prozent-Hürde zu verfehlen. Dies hätte ihm einen Sieg bereits im ersten Wahlgang garantiert. Es läuft damit auf eine Stichwahl am 2. April zwischen Moreno und Lasso hinaus.

amerika 21Caracas. - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat gegenüber dem sozialistisch regierten Venezuela einen Weg der Konfrontation eingeschlagen. Sie setzte den Vizepräsidenten des südamerikanischen Landes, Tareck El Aissami, auf die "Liste ausländischer Drogenbosse" und unterwarf ihn Sanktionen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet. Der US-Präsident sei zudem - vor jedem offiziellen Kontakt mit der venezolanischen Regierung - mit Lilian Tintori, einer Vertreterin der extremen Rechten von Venezuela, zusammengetroffen.

amerika 21Montevideo. - Venezuelas Regierung hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie fortan die Rechtmäßigkeit von Entscheidungen des Wirtschaftsbündnisses "Gemeinsamer Markt des Südens" (Mercosur) nicht mehr anerkennen wird. Der Streit zwischen dem sozialistisch regierten Venezuela und den weiteren Mitgliedsstaaten des Bündnisses geht damit in eine neue Runde, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.

amerika 21Quito. - In den letzten Umfragen vor der Präsidentschaftswahl in Ecuador liegt der Kandidat der Regierungspartei, Lenín Moreno, mit großem Abstand vor den Bewerbern der Opposition. Moreno kommt der Agentur Perfiles de Opinión zufolge auf 43 Prozent Zustimmung, der Oppositionskandidat Guillermo Lasso der Partei Creo liegt nur bei 19 Prozent, gefolgt von der christlich-sozialen Cynthia Viteri (18 Prozent). Amerika21.de hat die Situation vor der Wahl am 19.Februar analysiert.

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