Nahost

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat den Mord an zwei Journalisten des Fernsehsenders Al-Scharkija in der irakischen Provinz Dijala verurteilt. Der Korrespondent Saif Talal und der Kameramann Hassan al-Anbaki wurden am Dienstag von unbekannten Bewaffneten gestoppt und erschossen. Sie befanden sich auf dem Rückweg von einer Recherchereise mit einem hohen Sicherheitsbeamten.

aerzte ohne grenzenBerlin. - In der belagerten Stadt Madaja in Syrien sind in dem von Ärzte ohne Grenzen unterstützten Gesundheitszentrum seit Anfang Dezember 23 Menschen verhungert. Etwa 20.000 Einwohner seien durch die Belagerung durch syrische Regierungstruppen von lebenswichtiger Versorgung abgeschnitten, teilte die Hilfsorganisation am Freitag in Berlin mit.

Berlin. - Das Bundeskabinett will am Dienstag die Mandatsvorlage für einen Bundeswehreinsatz in Syrien beschließen. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) protestieren gegen einen deutsche militärische Beteiligung am "Krieg gegen den Terror". Militärische Interventionen könnten keinen Frieden herbeiführen und seien im Kampf gegen den Islamischen Staat kontraproduktiv, argumentieren die nichtstaatlichen Organisationen.

syrien bericht ngosBerlin. - Die internationale Gemeinschaft muss ein neues Unterstützungsprogramm für syrische Flüchtlinge in der Region beschließen. Das fordern sieben Hilfsorganisationen in ihrem Bericht "Right To A Future", der am Montag veröffentlicht wurde. Da weder ein Ende des Konflikts noch eine baldige Rückkehr der Flüchtlinge nach Syrien abzusehen seien, verlangen die Hilfsorganisationen umfangreiche Investitionen in die syrischen Nachbarländer, die einen Großteil der rund vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die ägyptische Justiz zur Aufhebung der lebenslangen Haftstrafen für Abdullah al-Facharani, Samhi Mustafa und Mohamed al-Adli auf. Am Donnerstag (1. Oktober) beginnt in Kairo das Berufungsverfahren für die drei Journalisten, die im April in einem Massenprozess mit insgesamt 51 Beschuldigten verurteilt wurden.

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