Wasser

Brot f?r die WeltStuttgart (epo). - Anlässlich des Internationalen Tages des Wassers und zu Beginn der 2. UN-Wasserdekade am 22. März haben deutsche Nichtregierungsorganisationen eine Bilanz zur Wasserpolitik gezogen: Auf europäischer Ebene drohe nach wie vor eine "Liberalisierung durch die Hintertür", der Ausverkauf der deutschen Wasserversorgung gehe weiter und international sei man weit von der Erfüllung der UN-Millenniumsziele entfernt, lautet die Einschätzung von Brot für die Welt, des Umweltverbandes GRÜNE LIGA, des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), der Gewerkschaft ver.di und des deutschlandweiten Bündnisses "WasserInBürgerhand!".

Uschi EidBerlin (epo). - Für viele Menschen in Entwicklungsländer ist sauberes Wasser noch immer eine Zukunftsvision. Darauf hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Uschi Eid, anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen. Rund 1,2 Milliarden Menschen hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser, sagte die Staatssekretärin. 

 Rome (epo). - The ten countries within the Nile River basin will benefit from better access to information on the availability, use and development potential of the Nile resources they share, thanks to a new project aimed at improving water resource management in the region, FAO announced today.

Bonn (epo). - Die Bundesregierung hat Jordanien für die nächsten zwei Jahre 36 Millionen Euro für Programme zur besseren Wassernutzung zugesagt. Das ist das Ergebnis der deutsch-jordanischen Regierungsverhandlungen, die jetzt in Bonn zu Ende gegangen sind. Des weiteren wurde vereinbart, gemeinsam mit anderen Gebern den Auf- und Ausbau von Grundschulen voranzutreiben.

Kairo/Berlin (epo). - Der Schwerpunkt der deutsch-ägyptischen Entwicklungszusammenarbeit wird in den kommenden Jahren im Bereich der landwirtschaftlichen Bewässerung gesetzt. Das Entwicklungsministerium (BMZ) sagte darüber hinaus in den Regierungsverhandlungen am 5. und 6. Dezember in Kairo eine Schuldenumwandlung über 30 Millionen Euro zugunsten von Infrastrukturmaßnahmen zu.

Stuttgart (epo). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Wasserpolitik im Entwicklungsbereich auf die Ärmsten der Armen auszurichten. "Absoluten Vorrang muss der Ausbau der Trinkwasserversorgung in den städtischen Slums und ländlichen Gebieten haben", betonte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", zur Eröffnung der 46. Aktion von "Brot für die Welt" in Stuttgart. In den Armengebieten lebe ein Großteil der Menschen, die keinen Zugang zu Wasser haben.

Back to Top