Entwicklungszusammenarbeit

oneBerlin. - Bis zur Nacht auf Freitag, den 17. November, wollen die Vertreterinnen und Vertreter von Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen die Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierungskoalition abschließen. Offene Fragen gibt es unter anderem bei der Entwicklungspolitik. Ein Streitpunkt ist die Anrechenbarkeit der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit. Die Lobby-Organisation ONE fordert, dass die Bundesregierung weiterhin 0,7 Prozent seiner Wirtschaftskraft für offizielle Entwicklungshilfe (ODA) aufwendet, auch wenn die inlandsbezogenen Kosten für Geflüchtete zurückgehen.

bmz Bonn. - Im Rahmen der Weltklimakonferenz hat Deutschland Marokko weitere Mittel für den Ausbau erneuerbarer Energien zugesagt. Marokko ist bereits heute Vorreiter einer afrikanischen Energiewende. Die jetzt zugesagten 357 Millionen Euro seien zum großen Teil Darlehen, teilte das Entwicklungsministerium (BMZ) am Mittwoch in Bonn mit.

cop23Bonn. - Die Bundesregierung hat zum Auftakt der Bonner Weltklimakonferenz am Montag angekündigt, Entwicklungsländer mit weiteren 100 Millionen Euro bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Das Bundesumweltministerium sagte 50 Millionen Euro für den Anpassungsfonds zu. Das Entwicklungsministerium (BMZ) gibt 50 Millionen Euro in den "Least Developed Countries Fund (LDCF)", der gezielt die ärmsten Länder bei der Klimaanpassung unterstützt. 

bmz Berlin. - Lokale digitale Innovationen fördern und auszeichnen: Mit Unterstützung des Entwicklungsministeriums (BMZ) finden dieses Jahr die Innovationstage des World Summit Awards erstmals in Deutschland statt. Aus 400 Bewerbungen wählt eine internationale Jury die fortschrittlichsten digitalen Ideen aus, die Lösungen für soziale Probleme in aller Welt bieten. Der Schwerpunkt liegt auf Innovationen in Afrika.

bmz Berlin. – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die KfW Bankengruppe haben eine Initiative für den Ausbau von Klimarisikoversicherungen auf den Weg gebracht. Ziel des "InsuResilience Solutions Fund" ist es, gemeinsam mit der Privatwirtschaft marktreife Versicherungsprodukte zu entwickeln. Sie sollen arme und von Extremwetterereignissen besonders betroffene Menschen gegen Klimarisiken absichern. Die Bundesregierung stellt hierfür 15 Millionen Euro bereit. Die Privatwirtschaft beteiligt sich bei der Umsetzung des Fonds in gleicher Höhe wie die Bundesregierung.

bmz Kairo. - Deutschland und Ägypten bringen eine neue Bildungs- und Ausbildungspartnerschaft auf den Weg. Dies ist das Ergebnis eines Treffens von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mit dem ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Beide Seiten verabredeten am Dienstag in Kairo, die Zusammenarbeit im Bildungs- und Ausbildungsbereich mit einem Ausbildungspakt zu verstärken. 

bmz Berlin. - Ganz im Zeichen der Umsetzung des Marshallplans mit Afrika steht der Besuch von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Ägypten. Gemeinsam mit der ägyptischen Ministerin für internationale Kooperation, Sahar Nasr, leitet Müller eine Sitzung der Kommission für deutsch-ägyptische Entwicklungszusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei Berufsbildung und Beschäftigungsförderung. 

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