Weltwirtschaft

suedwindBonn. - Unsere Weltwirtschaft kann und wird erst dann nachhaltig sein, wenn nicht nur ökologische Kriterien in allen Wertschöpfungsketten eingehalten werden, sondern auch grundlegende Menschenrechte. Das wird gestützt von den Ergebnissen einer jetzt vorgelegten SÜDWIND-Studie, die den Aspekt existenzsichernder Löhne und Einkommen thematisiert. Demnach sind zwar bei der Definition existenzsichernder Löhne und Einkommen erhebliche Fortschritte erzielt worden, es mangelt aber noch an einer flächendeckenden Umsetzung.

Berlin. - Die Europäische Union braucht ein gerechtes, zukunftsfähiges Handelsabkommen mit Kanada. Trotz Nachverhandlungen sei der jetzt vom EU-Parlament verabschiedete CETA-Vertragstext leider nicht ausreichend, um Umweltschutz und den Schutz von Menschenrechten zu garantieren, kommentierten NGOs das Abstimmungsergebnis.

facing finance 100Berlin. - Anlässlich des bevorstehenden "Welttages der Sozialen Gerechtigkeit" (20. Februar) hat die Organisation Facing Finance am Donnerstag ihren Bericht DIRTY PROFITS 5 vorgestellt.  Dieser belegt: Europäische Großbanken finanzieren bzw. profitieren von Unternehmen, die gegen soziale und ökologische Standards zu Lasten von Mensch und Umwelt verstoßen. Die Größenordnung der nachgewiesenen Finanzbeziehungen übersteigt 52 Mrd. Euro.

brot fdwBerlin. - Die Debatten um erweiterte Möglichkeiten für Nahrungsmittelspekulationen stehen am Dienstag in den Fraktionssitzungen im EU-Parlament an. Am Mittwoch soll das EU-Parlament über den Vorschlag der EU-Kommission abstimmen, die technischen Regulierungsstandards für die Umsetzung der Finanzmarkt-Richtlinie (Market in Financial Instruments Directive, MiFID II) abzulehnen oder anzunehmen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt befürchtet, dass der Kommissionsvorschlag in seiner jetzigen Form der Spekulation mit Nahrungsmitteln Vorschub leisten und Hungerkrisen auslösen könnte.

bmzBerlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller hat am Mittwoch beim deutsch-afrikanischen Wirtschaftsgipfel in Nairobi eine Berufsbildungsinitiative gestartet. Auf der Konferenz in der kenianischen Hauptstadt sollen rund 400 Vertreterinnen und Vertreter afrikanischer und deutscher Unternehmen, Verbände und der Politik Anstöße für mehr Investitionen in Afrika geben.

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