Gesundheit

dswHannover. - Im vergangenen Jahr wurden 777.000 Mädchen unter 15 Jahren in Entwicklungsländern Mütter – das sind 2.100 Geburten jeden Tag. Weit über die Hälfte (58 Prozent) der Mütter unter 15 Jahren leben in Afrika. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des US-amerikanischen Guttmacher Instituts hervor. Erste sexuelle Erfahrungen von Mädchen unter 15 Jahren finden der Studie zufolge meist unter Zwang und Gewalt statt. Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung fordert angesichts der Studienergebnisse mehr Sexualaufklärung.

c20Berlin. - Anlässlich der G20-Gesundheitsministerkonferenz am Freitag und Samstag in Berlin haben zivilgesellschaftliche Organisationen aus der ganzen Welt ihre gemeinsame Forderung nach stärkeren Gesundheitssystemen bekräftigt, um Pandemien und Antibiotika-Resistenzen effektiver bekämpfen zu können.

malteser internationalKöln. -  Zwei Jahre nach der großen Ebola-Epidemie in Westafrika sind in der DR Kongo erneut Menschen an Ebola erkrankt, 3 Menschen sind bereits an dem Virus gestorben. In der vom Ebola-Ausbruch betroffenen Provinz Bas-Uélé im Nordosten des Landes arbeiten nur wenige Hilfsorganisationen, schnelle internationale Hilfe ist schwierig, berichtete Malterser International am Donnerstag. So wie die Weltgesundheitsorganisation unterstützt Malteser nun die örtlichen staatlichen Gesundheitseinrichtungen.

caritas 150Freiburg. -  Die Unterstützung der einfachen Menschen ist in Nordkorea weiterhin dringend notwendig. Darauf haben Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, und Oliver Müller, Leiter von Caritas international, nach dem Besuch von Caritas-Projekten in Pjöngjang hingewiesen.

bfdwBerlin. - Vor dem Gesundheitsministertreffen der G20-Staaten am Freitag in Berlin hat Brot für die Welt die G20-Staaten am Dienstag aufgefordert, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zentrale Instanz für globale Gesundheitsanliegen zu stärken und damit die Gesundheitsversorgung weltweit in den Blick zu nehmen.

Berlin. - Zum Weltmalariatag (25. April) haben Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik der Grünen im Bundestag, und Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention, Gesundheitswirtschaft und bürgerschaftliches Engagement am Montag erklärt, dass die erzielten Teil-Erfolge im Einsatz gegen Malaria nicht dazu führen dürfen die Bemühungen zu verringern.

amerika 21Havanna. - Kubas Gesundheitssystem bleibt weiterhin die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Mit jährlichen Einnahmen von rund 11,5 Milliarden US-Dollar seit 2011 steht der Export medizinischer Dienstleistungen bei den Deviseneinnahmen der Insel weiterhin an erster Stelle, bestätigte der ehemalige kubanische Wirtschaftsminister, José Rodríguez, in einem Beitrag im Portal "Cubadebate", hieß es am Freitag in einem Bericht von amerika21.

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