Gesundheit

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Bern. - Novartis und die Schweizer Behörden wollten um jeden Preis verhindern, dass das Antikrebsmedikament Glivec von Kolumbiens Gesundheitsministerium als "von öffentlichem Interesse" eingestuft wird. Dessen ungeachtet hat Kolumbien diese Woche angekündigt, eine Zwangslizenz zu erteilen, weshalb die nicht mal halb so teueren Glivec-Generika bald wieder vertrieben werden dürfen - trotz Patentschutz. Die Erklärung von Bern hat dieses starke politische Signal und die dadurch zu erwartende Entlastung des kolumbianischen Staatshaushalts begrüßt.

dsw 100Hannover. - Jeden Tag infizieren sich rund 590.000 Menschen mit Malaria, 1.200 von ihnen sterben daran. Das sind jährlich 438.000 Todesopfer. Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara: Auf diese Region entfallen rund 90 Prozent aller Malariatodesfälle und - erkrankungen. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung am Freitag anlässlich des Weltmalariatages am 25. April aufmerksam gemacht.

tdh 200Osnabrück. - Anlässlich des Weltgesundheitstages hat das Kinderhilfswerk terre des hommes die Bundesregierung am Donnerstag aufgefordert, Flüchtlingskindern die volle medizinische Versorgung nicht weiter vorzuenthalten. Geflüchtete Kinder bekommen in den ersten 15 Monaten nur eingeschränkt ärztliche Leistungen. Das hat der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen bereits 2014 in seinen abschließenden Bemerkungen zum Staatenbericht Deutschlands bemängelt.

knhDuisburg. - Die Kindernothilfe hat zum Weltgesundheitstag am Donnerstag größere Anstrengungen im Kampf gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und Aids gefordert. Das Hilfswerk spricht sich klar dafür aus, dass alle weltweit 2,6 Millionen von HIV betroffenen Mädchen und Jungen Zugang zu kindgerechten Test- und Behandlungsmöglichkeiten erhalten.

bmzBerlin. - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf einer Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen beschlossen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung gemeinsam vorgelegte Strategie wird nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet.

dsw

Hannover. - In Entwicklungsländern sterben jedes Jahr rund 1,2 Millionen Menschen an Diabetes. Das sind etwa 80 Prozent aller Diabetes-Todesopfer weltweit. Eine der Ursachen ist der Mangel an funktionierenden Gesundheitssystemen. Darauf hat die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltgesundheitstags (7. April) aufmerksam gemacht.

cbmBensheim. - Die Prognosen sind deutlich: Die Zahl der an Diabetes erkrankten Menschen steigt und damit auch die Gefahr, aufgrund fehlender oder schlechter Behandlung zu erblinden. Schon heute sind Millionen Menschen bedroht, besonders in Afrika und Asien. Auch vor diesem Hintergrund steht der Weltgesundheitstag am 7. April unter dem Schwerpunktthema Diabetes.

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