Gesundheit

knhDuisburg. - Die Kindernothilfe hat zum Ende der Welt-Aids-Konferenz im südafrikanischen Durban stärkeren politischen Willen gefordert, um ein Ende von Aids tatsächlich bis 2030 zu erreichen. "Die reichen Industrieländer müssen mehr Finanzmittel aufbringen, damit HIV und Aids in Zukunft keine Menschenleben mehr kosten", sagte Frank Mischo, Experte für HIV und Aids bei der Kindernothilfe, am Freitag in Duisburg.

brot fdwBerlin. - In Durban (Südafrika) findet vom 18. bis 22. Juli die Welt-Aids-Konferenz statt. Südafrika ist mit sieben Millionen Menschen das Land mit den meisten HIV-Positiven weltweit. "Wir erhoffen uns gerade deshalb von dieser Konferenz starke Impulse, um das in der Agenda für nachhaltige Entwicklung vereinbarte Ziel, Aids bis zum Jahr 2030 zu beenden, zu erreichen", erklärte Astrid Berner-Rodoreda, Fachreferentin bei Brot für die Welt.

cbmBensheim. - Im Jahr 1966 betrat der neuseeländische Arzt Dr. Howard Harper den Operationssaal im Noor Eye Hospital in der afghanischen Hauptstadt Kabul, um die erste durch die Christoffel-Blindenmission (CBM) geförderte Operation am Grauen Star durchzuführen. Dieser Eingriff markiert den Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte: Heute, 50 Jahre später, hat die CBM dank ihrer Spenderinnen und Spender weltweit knapp 13 Millionen Katarakt-Operationen finanziert und damit blinden Menschen das Augenlicht wieder geschenkt.

Berlin. - Im Haushaltsentwurfone der Bundesregierung für das kommende Jahr sind 220 Millionen Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria vermerkt. Für 2017 plane die Bundesregierung damit nur zehn Millionen Euro zusätzlich ein, kritisierte die Lobby-Organisation ONE. Sie forderte Entwicklungsminister Gerd Müller und die Parlamentarier am Mittwoch auf, sich im Laufe des Haushaltsverfahrens für eine erhebliche Erhöhung der Mittel einzusetzen.

unicef kinderbericht 2016

New York. - Nach Hochrechnungen werden bis 2030 etwa 69 Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten sterben, 167 Millionen in Armut leben und 750 Millionen Frauen schon als Mädchen verheiratet worden sein. Das geht aus dem Bericht  "Zur Lage der Kinder 2016", den UNICEF am Dienstag in New York veröffentlicht hat, hervor. Das Kinderhilfswerk fordert daher die Lage der Kinder weltweit so schnell wie möglich zu verbessern.

evbZürich. - Die ägyptische Bevölkerung profitiert kaum von klinischen Versuchen mit Medikamenten, die in ihrem Land durchgeführt werden. Wie aus einer neuen Studie der Erklärung von Bern (EvB) hervorgeht, werden die in Ägypten getesteten Medikamente dort zum Teil gar nicht zugelassen – oder sie sind so teuer, dass sie sich kaum jemand leisten kann. Zudem seien Medikamententests für viele Ägypterinnen und Ägypter oft die einzige Chance, eine Behandlung zu erhalten. Für die EvB verstoßen die verantwortlichen Pharmafirmen damit gegen internationale ethische Richtlinien.

bmzBerlin. - Deutschland und die Republik Togo werden ihre Zusammenarbeit im Gesundheitssektor ausbauen. Das haben Entwicklungsminister Gerd Müller und der togoische Staatspräsident Fauré Gnassingbé bei ihrem Treffen am Donnerstag in Berlin vereinbart. 

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