Armutsbekämpfung

misereor fastenaktion 2015Osnabrück. - Mit einem festlichen Gottesdienst ist am Sonntag im Osnabrücker Dom die 57. Fastenaktion von MISEREOR eröffnet worden. Sie steht in diesem Jahr unter dem Leitwort "Neu denken! Veränderung wagen" und widmet sich thematisch den weltweiten Folgen des Klimawandels. Bei zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland will das Werk für Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel von Fischerfamilien auf den Philippinen  verdeutlichen, welche Auswirkungen die globale Erwärmung für Menschen in Ländern mit großer Armut hat.

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Berlin. - Mehr als tausend Organisationen haben die Kampagne "action/2015" für eine Zukunft ohne Armut, Ungerechtigkeit und ohne die gefährlichen Folgen der Erderwärmung gestartet. Es ist die weltweit größte Kampagne dieser Art. Sie wurde von Malala Yousafzai bei der Verleihung ihres Friedensnobelpreises angekündigt. Zum Start von action/2015 am Donnerstag riefen 32 internationale Persönlichkeiten die führenden Politiker der Welt in einem offenen Brief dazu auf, die diesjährigen UN-Gipfel in New York und Paris zu nutzen, damit sich die Welt endlich zum Besseren ändert.

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Maastricht. - Reinder van Tijen lebt und arbeitet in einer ehemaligen Fabrik am Ufer der Maas. Eine ganze Etage ist sein Labor, überall stehen Prototypen und Weiterentwicklungen seiner Erfindungen. Der Niederländer entwickelt seit den 1970er Jahren verschiedene Wasserpumpsysteme, Sanitäranlagen, Werkzeuge und vieles mehr. Alles ist angepasst an Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und mit Materialien, die in jedem Dorf zu finden sind, gebaut. Nur die wenigsten Teile müssen gekauft werden.

wvNew York. - Das Ziel der Beendigung der weltweiten Armut kann nur erreicht werden, wenn die ärmsten Menschen und die am meisten gefährdeten Kinder in den ärmsten Ländern der Welt und zerrütteten Staaten erreicht werden. Dies hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision am Mittwoch vor dem Hintergrund der derzeit in New York tagenden UN-Generalversammlung betont.

wvFriedrichsdorf. - Wenige Monate vor dem Ablauf der Frist, in der die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (MDG) erreicht sein sollen, hat die Kinderhilfsorganisation World Vision auf "erhebliche Lücken in Bezug auf die Erreichung der MDG-Ziele" hingewiesen. Besonders dramatisch sei die Situation in Konflikt- und Krisenregionen, den sogenannten fragilen Staaten, erklärte die Organisation am Donnerstag in Friedrichsdorf. Hier werde keines der MDG-Ziele auch nur annähernd erreicht. 22 von 34 Ländern, die die Millenniums-Entwicklungsziele nicht erreicht haben, seien Konfliktländer.

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