Armutsbekämpfung

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Berlin. - Am Weltfrauentag haben Maria Furtwängler, Gesine Schwan und die vierfache Box-Weltmeisterin Cecilia Brækhus gemeinsam mit 50 engagierten ONE-Jugendbotschaftern die G7-Kampagne von ONE „#MUT2015“ gestartet. Die Kampagne fordert, dass sich die G7-Staaten unter Angela Merkels Führung für eine ausreichende Finanzierung der Armutsbekämpfung und für ambitionierte und messbare neue Entwicklungsziele einsetzen. Vor allem die Stärkung von Frauen und Mädchen muss im Mittelpunkt stehen, da diese am stärksten von Armut betroffen sind. Außerdem kann extreme Armut bis 2030 nur beendet werden, wenn Mädchen und Frauen ihr Potential voll entfalten können.

Berlin. - Das Jugendministerium und UNICEF Deutschland haben am Dienstag "auf Initiative der Bundeskanzlerin" Jugendliche dazu aufgerufen, "ihre Ideen zu den drängenden weltpolitischen Themen der G7 zu diskutieren". Engagierte Mädchen und Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren können sich dazu ab sofort unter www.j7summit.org für die Teilnahme am internationalen Jugendgipfel "J7" vom 6. bis 14. Mai 2015 in Berlin bewerben.

misereor fastenaktion 2015Osnabrück. - Mit einem festlichen Gottesdienst ist am Sonntag im Osnabrücker Dom die 57. Fastenaktion von MISEREOR eröffnet worden. Sie steht in diesem Jahr unter dem Leitwort "Neu denken! Veränderung wagen" und widmet sich thematisch den weltweiten Folgen des Klimawandels. Bei zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland will das Werk für Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel von Fischerfamilien auf den Philippinen  verdeutlichen, welche Auswirkungen die globale Erwärmung für Menschen in Ländern mit großer Armut hat.

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Berlin. - Mehr als tausend Organisationen haben die Kampagne "action/2015" für eine Zukunft ohne Armut, Ungerechtigkeit und ohne die gefährlichen Folgen der Erderwärmung gestartet. Es ist die weltweit größte Kampagne dieser Art. Sie wurde von Malala Yousafzai bei der Verleihung ihres Friedensnobelpreises angekündigt. Zum Start von action/2015 am Donnerstag riefen 32 internationale Persönlichkeiten die führenden Politiker der Welt in einem offenen Brief dazu auf, die diesjährigen UN-Gipfel in New York und Paris zu nutzen, damit sich die Welt endlich zum Besseren ändert.

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Maastricht. - Reinder van Tijen lebt und arbeitet in einer ehemaligen Fabrik am Ufer der Maas. Eine ganze Etage ist sein Labor, überall stehen Prototypen und Weiterentwicklungen seiner Erfindungen. Der Niederländer entwickelt seit den 1970er Jahren verschiedene Wasserpumpsysteme, Sanitäranlagen, Werkzeuge und vieles mehr. Alles ist angepasst an Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und mit Materialien, die in jedem Dorf zu finden sind, gebaut. Nur die wenigsten Teile müssen gekauft werden.

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