Armutsbekämpfung

ifc iconBerlin. - Es vergeht kaum ein Tag, ohne daß sich die Presse mit dem Thema Frauen in der Privatwirtschaft auseinandersetzt. Öffentliche und privatwirtschaftliche Organisationen in entwickelten und Entwicklungsländern bringen innovative Initiativen hervor, aber nicht nur weil es richtig ist, sondern auch weil die Förderung von Unternehmerinnen gut für die Ökonomie und gut fürs Geschäft ist. Und dies kulturellen und behördlichen Hindernissen zum Trotz. Carmen Niethammer, Gender-Beraterin bei Odebrecht S.A. in Brasilien und Gender Advisor der International Finance Corporation (IFC), einer Weltbank-Tochter, stellt einige Methoden vor, die maßgeblich zur Beschäftigung von Frauen, Geschäftseinnahmen und ökonomischem Wachstum beitragen können.

oneBerlin. -  Mit Blick auf die Europawahl am 25. Mai haben die Band Culcha Candela und die Lobby-Organisation ONE von Politikern mehr Engagement bei der Armutsbekämpfung gefordert. Gemeinsam mit 30 Jugendbotschaftern aus ganz Deutschland starteten Culcha Candela und ONE am Mittwoch vor dem Brandenburger Tor die Kampagne ONE VOTE 2014. Die Musiker und die ONE-Jugendbotschafter fordern von der EU mehr Unterstützung für Entwicklungsländer besonders in Afrika.

bangalore karte wp 150Bangalore. - Sind Marktlösungen die bessere Alternative, wenn es um die Linderung von Armut und anderer Entwicklungs-Hemmnisse geht? Schon seit einigen Jahren wird versucht, sozialen und ökonomischen Wandel an der "Bottom of the Pyramid" mit Hilfe von unternehmerischen Ansätzen herbeizuführen. Hinter Begriffen wie "Venture Philanthropy", "Impact Investing" oder "Social Entrepreneurship" steckt der Glaube, dass der Markt im Stande sei, auf wesentlich effizientere Weise den Zugang zu wichtigen Gütern und Dienstleistungen für die ärmsten Schichten der Bevölkerung zu ermöglichen, als es die "klassische" Entwicklungshilfe jemals könnte. Ein Erfahrungsbericht von Dr. Martin Vogelsang (Bangalore).

Berlin. - Das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" hat sich am Donnerstag mit einem Offenen Brief (s.u.) an die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD gewandt. Darin fordert das Bündnis, den Entwicklungshaushalt sowie die Mittel für den internationalen Klimaschutz um jeweils eine Milliarde Euro jährlich zu erhöhen.

bundestagBerlin. - Die absolute Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag will in der nächste Legislaturperiode die extreme Armut beenden. Zumindest wenn sie sich - wie im Grundgesetz vorgesehen - nur ihrem Gewissen verpflichtet fühlen. Der neue Bundestag tritt am Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Back to Top