Bildung

daadBonn. - Syrische Flüchtlinge in der Türkei und im Nahen Osten können künftig leichter ein Studium in der Region aufnehmen oder fortsetzen. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Hierzu bündeln die Organisationen die Ressourcen zweier Projekte: dem HOPES-Projekt des DAAD mit seinen Konsortialpartnern und dem DAFI-Stipendienprogramm des UNHCR.

wusBerlin. - Der 24. Oktober, der Tag der Vereinten Nationen, steht auch im Zeichen der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit, dem Globalen Lernen: An diesem Tag findet der "World Development Information Day (WDID)" statt, der bereits 1972 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen und erstmals 1973 begangen wurde. Der Tag soll dazu dienen, ein größeres Bewusstsein für die aktuellen entwicklungspolitischen Themen und Fragen schaffen.

bmbfBerlin. - Rund 450 Initiativen an 162 Hochschulen deutschlandweit: Über das "Welcome"-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) derzeit studentische Initiativen bundesweit, die sich für Flüchtlinge an ihren Hochschulen engagieren. Die Angebote der Initiativen reichen dabei von Rechtsberatungen für Flüchtlinge über Sprachvermittlung bis zu praktischer Unterstützung im Hochschulalltag. Das Programm war bislang auf das laufende Jahr begrenzt, nun wird es bis einschließlich 2018 verlängert.

jugend eine weltWien. - Der Internationale Mädchentag  (11. Oktober) macht darauf aufmerksam, dass Mädchen in zahlreichen Ländern noch immer nicht die gleichen Chancen haben wie Jungen. Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt hat in diesem Zusammenhang auf die Wichtigkeit von qualitätsvoller Bildung und Ausbildung von Mädchen hingewiesen. Mädchen mit guter Bildung sind im Durchschnitt gesünder als Mädchen, die nicht zur Schule gehen konnten, sie haben später gesündere Kinder, investieren mehr in deren Ausbildung und tragen mit ihrem eigenen Einkommen zum volkswirtschaftlichen Erfolg bei.

unesco deHamburg. - Bis zum Jahr 2030 werden nach aktuellen Prognosen fast 69 Millionen neue Lehrer benötigt, um Kindern weltweit eine qualitativ hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung zu ermöglichen. Im Grundschulbereich werden in den nächsten 14 Jahren 24,4 Millionen und in der Sekundarschule 44,4 Millionen neue Lehrkräfte aufgrund von Verrentungen und zusätzlichem Lehrkräftebedarf erforderlich sein. Darauf hat die UNESCO anlässlich des Weltlehrertages (5. Oktober) aufmerksam gemacht.

Genf. - Zugang zu Hochschulbildung für Flüchtlinge und Benachteiligte weltweit ermöglicht ein neues digitales Bildungsprogramm, das in Genf vorgestellt wurde.In Flüchtlingscamps und an weiteren Brennpunkten im Nahen und Mittleren Osten, Südostasien, den USA und Afrika bietet "Jesuit Worldwide Learning: Higher Education at the Margins" (JWL) Geflüchteten und Benachteiligten mit Computerlernplätzen und Online-Kursen Diplome zu erwerben.

unesco deHamburg. - 758 Millionen Erwachsene weltweit sind Analphabeten, zwei Drittel davon Frauen. Darauf hat die UNESCO anlässlich des Welttags der Alphabetisierung (8. September) unter dem Motto "Reading the Past, Writing the Future“ aufmerksam gemacht. Mit dem dritten UNESCO-Weltbericht zur Erwachsenenbildung (GRALE III) fordert sie die internationale Gemeinschaft auf, mehr in lebenslanges Lernen zu investieren. Gemeinsam mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen gründet sie am 8. September die Globale Allianz für Alphabetisierung, um Menschen weltweit gemäß dem Bildungsziel (SDG 4) der Globalen Nachhaltigkeitsagenda bis zum Jahr 2030 Lese- und Schreibkompetenzen zu vermitteln.

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