Migration

oxfamBerlin. - Von Gewalt, Brutalität und unrechtmäßiger Behandlung durch Polizisten auf der westlichen Balkan-Route haben Geflüchtete und andere Migranten in einem am Donnerstag vorgestellten NGO-Report berichtet. Herausgeber sind das Belgrader Menschenrechtszentrum (BCHR), der Mazedonische Verband junger Anwälte (MYLA) und Oxfam. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen, werden demnach geschlagen, ausgeraubt und unmenschlich behandelt. Sie haben zudem keinen Zugang zu einem fairen Asylverfahren, vielfach kommt es zu illegalen Sammelausweisungen.

wvBerlin. - World Vision Deutschland hat am Montag die Ermöglichung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus gefordert, insbesondere dann, wenn Minderjährige betroffen sind. Am Montag findet im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zu dem Thema eine öffentliche Anhörung statt.

care neuBelgrad. - Die Hilfsorganisation CARE hat die Europäische Union am Montag dazu aufgefordert, legale und sichere Wege zur Beantragung von Asyl entlang der Balkanroute zu schaffen und Bleibeperspektiven zu verbessern. Ein Jahr nach Schließung der Balkanroute seien die Rechte von Flüchtlingen und Migranten weiterhin gefährdet.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. -  PRO ASYL hat am Donnerstag an den Bundesrat appelliert, das "Gesetz zur Einstufung von Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten" zu stoppen. Weder die Menschenrechtslage in diesen Staaten noch die Kriterien des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) würden diese Einstufung zulassen.

Frankfurt/Main. - Anlässlich des Tunesien-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Organisationen PRO ASYL und EuroMed Rights am Freitag an die Bundesregierung appelliert, den Flüchtlingsschutz nicht weiter auszulagern.

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