Migration

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - Vor dem Gipfeltreffen in Versailles am Montag hat PRO ASYL die EU-Staaten davor gewarnt, einen doppelten militärischen Abschirmring gegen Flüchtlinge zu installieren. "Dies führt zur systematischen Versperrung aller Fluchtwege nach Europa. Ein Kontinent ist dabei, sich der Verantwortung für den Flüchtlingsschutz zu entziehen", so Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - PRO ASYL hat den vom Auswärtigen Amt (AA) vorgelegten Bericht zur Lagebeurteilung für Afghanistan am Freitag als unbrauchbar bewertet. Das Thema werde verfehlt: Der Bericht liefert z.B. kaum Informationen, ob und unter welchen Umständen Verfolgte in anderen Landesteilen Schutz finden könnten ("inländische Fluchtalternativen"), wovon das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgeht.

oxfamBerlin. - Folter, Vergewaltigung und Zwangsarbeit gehören zum Alltag vieler afrikanischer Geflüchteter in Libyen. Das zeigt der Bericht "You aren't human anymore", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit ihren italienischen Partnerorganisationen MEDU und Borderline Sicilia am Mittwoch herausgegeben hat.

uno fluechtlingshilfe 150Bonn. - Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen. Neben Menschenrechtsfragen werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören. Darauf hat die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn hingewiesen.

malteser internationalKöln. - Der Bürgerkrieg im Südsudan hinterlässt auch im Nachbarland Uganda gewaltige Spuren. Eine Million Südsudanesen haben sich mittlerweile auf den Weg über die Grenze nach Uganda gemacht, in der Hoffnung, dort in den Camps Sicherheit zu finden. Aber nicht nur weil Uganda nah ist, kommen so viele Menschen hierher, sondern auch, weil die ugandische Regierung ihnen mehr als nur eine Zeltplane über dem Kopf bietet, berichtete die Hilfsorganisation Malteser International am Dienstag in Köln.

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