Migration

careBerlin. - Erstmals hat die Hilfsorganisation CARE den KIWI-Integrationspreis an fünf besonders engagierte Schülerprojekte verliehen. Im CARE-Projekt KIWI – Kinder und Jugendliche Willkommen – hatten die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie sie die Integration mit Geflüchteten selbst in die Hand nehmen und konstruktiv mitgestalten können. 

gfbvGöttingen. - Für Flüchtlinge aus Eritrea und dem westsudanesischen Darfur gibt es in Ruanda weder Sicherheit noch Zukunftsperspektiven, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). "Wenn Israel jetzt tatsächlich die ersten Flüchtlinge aus Eritrea abschiebt, sind sie ohne Ausweispapiere und finanzielle Mittel der Willkür von Behörden und der ortsansässigen Bevölkerung in Ruanda ausgesetzt", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. 

aerzte ohne grenzenBerlin. - In Italien leben etwa 10.000 wohnungslose Flüchtlinge und Migranten unter unmenschlichen Bedingungen am Rande der Gesellschaft. Gleichzeitig berichten viele Geflüchtete von Gewalt durch italienische und französische Grenzpolizisten. Mindestens 20 Menschen starben in den vergangenen beiden Jahren beim Versuch, die nördlichen Grenzen Italiens zu überqueren. Das zeigen zwei von Ärzte ohne Grenzen am Donnerstag vorgestellte Berichte.

unhcr Berlin. - Deutschland ist zum zweitgrößten Geber des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) aufgestiegen. Nach Angaben des UNHCR hat die Bundesrepublik dem UN-Flüchtlingshilfswerk im vergangenen Jahr 476,9 Millionen Dollar (385 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Damit hat Deutschland sogar die Europäische Union (436 Millionen Dollar) deutlich überholt. Die Nummer 1 bleiben nach wie vor die USA mit 1,45 Milliarden Dollar. An vierter und fünfter Stelle folgen Japan (152,4 Millionen Dollar) und Großbritannien (136,2 Millionen Dollar).

pro asyl logo 200Frankfurt. - Die aktuellen Pläne zur Isolierung von Schutzsuchenden in den von der Großen Koalition avisierten "ANkER-Zentren" sind aus der Sicht von PRO ASYL "Teil einer immer schärfer werdenden Abschottungspolitik". Die Wahrnehmung essentieller Rechte der Asylsuchenden wie das Recht auf Beratung und der Kontakt zu RechtsanwältInnen werde in isolierten Lagern erschwert, kritisierte die Organisation am Donnerstag in Frankfurt. In Bayern gehe die "repressive Abschottungspraxis" sogar so weit, dass der Zugang für unabhängige BeraterInnen in die Aufnahmeeinrichtungen (Unterkünfte der Aufnahmeeinrichtung Oberbayern) verboten werde.

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