Entwicklung

wusWiesbaden. - Die Corona-Krise zeigt: Wir leben in einer vernetzten Welt und sie ist verletzlich. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt Menschen aller Altersgruppen, wie wir unseren Lebensraum erhalten und ein Leben in Gesundheit, ohne Hunger und in sozialer Gerechtigkeit ermöglichen können. Als Akteur im Feld der BNE in Deutschland informiert der World University Service (WUS) jährlich zu den Ausgaben der OECD-Länder für entwicklungspolitische Bildung. Das aktuelle Datenblatt hierzu liegt jetzt vor. Der UN-Welttag am 24. Oktober 2020 gibt Anlass, auf die Bedeutung von BNE als Vorsorge in und für Krisenzeiten hinzuweisen.

fianlogo klBerlin. - Welternährung, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und der Schutz der Biodiversität gehören zusammen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben zum Welternährungstag (16. Oktober) das "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung" vorgelegt. Darin beleuchten sie die Ursachen von Umweltzerstörung, Hunger und Ausbeutung und stellen Handlungsalternativen vor. Gleichzeitig fordern sie von der Bundesregierung, ihre Anstrengungen bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung zu intensivieren.

venro 200Berlin. - Anlässlich des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt am 15. Oktober hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung appelliert, mehr Mut und Entschlossenheit bei der Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu zeigen. Erste Fortschritte in Richtung einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik seien im aktuellen Entwurf erkennbar. Damit die Strategie Wirkung entfalten kann, müsse sie jedoch für alle Ressorts verbindlich gelten.

careBonn. - Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober warnt die internationale Hilfsorganisation CARE vor einer sich zuspitzenden Hungerkrise im Jemen. Nach fast sechs Jahren Krieg liegt die Wirtschaft am Boden und 20 Millionen Menschen, zwei Drittel der Bevölkerung, sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Kombination aus bewaffnetem Konflikt, COVID-19 sowie den dazugehörigen Restriktionen und ausbleibenden Lohnzahlungen hat zu einer extrem prekären Situation geführt, in der die Mehrheit der Bevölkerung ohne humanitäre Hilfe nicht überleben kann.

caritas 150Freiburg. - Die Hilfsorganisation Caritas international hat 50.000 Euro für Nothilfe im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan bereitgestellt. Gut zwei Wochen nach Ausbruch der Kämpfe um die Region Nagorny Karabach sind Zehntausende – vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen – nach Armenien geflohen. Insbesondere in den Regionen Syunik, Ararat und in der Hauptstadt Yerevan halten sich besonders viele Geflüchtete auf.

malteser internationalKöln. - "National und international ist das Bewusstsein für die Katastrophenvorsorge und den Bevölkerungsschutz gewachsen; in Deutschland mit der Corona-Pandemie und in der Welt vor allem seit dem verheerenden Tsunami 2004 in vielen asiatischen Ländern." Das hat Douglas Graf Saurma, Vorstand des Malteser Hilfsdienstes, anlässlich des Tages der Katastrophenvorsorge am 13. Oktober erklärt. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus habe gezeigt, dass Katastrophen vor Grenzen nicht halt machen. Um Menschenleben zu retten, sei es umso wichtiger, den Schutz vor Naturkatastrophen weiter auszubauen.

whh 150Berlin. - Bereits vor der COVID-19 Pandemie litten die Menschen in mehr als 50 Ländern unter Hunger und Unterernährung. Die Fortschritte bei der weltweiten Hungerbekämpfung sind in Folge von Ungleichheit, Konflikten, Vertreibung und Klimawandel viel zu gering, um das verbindliche Ziel "Zero Hunger" bis 2030 zu erreichen. Dies zeigt der neue Welthunger-Index der Welthungerhilfe, der die Ernährungslage in 107 Ländern berechnet.

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