Entwicklung

cbmBensheim. - Die Christoffel-Blindenmission (CBM) erinnert zum Welttag der humanitären Hilfe (19. August) an all die Frauen und Männer, die oft unter schwierigsten Bedingungen Menschen in Not beistehen – auch in vergessenen Krisengebieten. Eine dieser Helferinnen ist Aida Soumana Hamani aus Niger. Die Krankenschwester arbeitet in der Region Tillabéri, einer der gefährlichsten Gegenden der Welt. Unsicherheit und Terror gehören hier zum Alltag.

uno fluechtlingshilfe 150Bonn. - Die Ernährungssituation auf der Welt verschlechtert sich zunehmend. Ein zentraler Grund dafür ist die Lebensmittelknappheit infolge der Corona-Pandemie, anhaltender Dürreperioden und des Ukraine-Krieges. Gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Flüchtlinge und Binnenvertriebene, aber auch diejenigen, die sie aufnehmen, trifft die Notlage besonders schwer, so die UNO-Flüchtlingshilfe. Allein am Horn von Afrika, das aktuell die schwerste Dürre seit 40 Jahren erlebt, leiden schätzungsweise 18,4 Millionen Menschen an akutem Hunger. 1,5 Millionen Schutzsuchende benötigen dringend Unterstützung.

brot fdwBerlin. - Um die weltweite Hungerkrise zu entschärfen, fordert Brot für die Welt, dass die Nothilfe deutlich aufgestockt wird. "Um Millionen Menschen vor dem Verhungern zu retten, müssen die reichen Industrieländer sofort mehr Geld für die Nothilfe bereitstellen", sagte die Präsidentin des Hilfswerks, Dagmar Pruin, bei der Vorstellung des Jahresberichts in Berlin.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die Corona-Pandemie, klimabedingte Krisen und der Ukraine-Krieg bilden derzeit eine dreifache Bedrohung, die soziale Spannungen verschärft und vor allem stark gefährdete Bevölkerungsgruppen schwächt. Auf diese besorgniserregende Entwicklung macht die UNO-Flüchtlingshilfe aufmerksam. Die Organisation benötigt nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde US-Dollar zur Bewältigung ihrer Aufgaben.

misereorBerlin. - Bis zu 828 Millionen Menschen sind von Hunger betroffen. Das sind 46 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervor. Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel sieht darin eine "828-millionfache Verletzung des Menschrechts auf Nahrung".

inkota 200Berlin. - Anlässlich der sich verschärfenden globalen Ernährungskrise hat das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk eine Studie zur Abhängigkeit der globalen Landwirtschaft von synthetischen Düngemitteln veröffentlicht. Im Fokus stehen die Auswirkungen vor allem auf Kleinbäuerinnen und -bauern auf dem afrikanischen Kontinent.

Eriwan. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat am Freitag in Eriwan mit der armenischen Regierung vereinbart, "die deutsch-armenische entwicklungspolitische Zusammenarbeit zu einer bilateralen Partnerschaft aufzuwerten". Das bedeutet, dass künftig in regelmäßigen Regierungsverhandlungen gemeinsame Schwerpunkte für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit vereinbart und entsprechende Mittel dafür zugesagt werden. Neben Armenien wurde Bolivien, Laos, Nepal und der Mongolei die Aufnahme in die BMZ-Länderliste angeboten. Damit erweitert sich diese Liste von 61 auf 65 Länder.

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