Entwicklung

careBerlin. - Die Hilfsorganisation CARE hat am Dienstag ihren globalen Bericht "Suffering in Silence" veröffentlicht. Seit 2017 und damit im vierten Jahr listet CARE die zehn Krisen auf, die im vergangenen Jahr die wenigste internationale Medienberichterstattung erhielten. Neun der vergessenen humanitären Krisen fanden auf dem afrikanischen Kontinent statt. Nach Madagaskar auf Platz 1 folgen der Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik auf Platz 2 und auf Platz 3 die Hungerkrise in Sambia.

venro 200Berlin. - Bildung ist ein Schlüssel, um Armut zu überwinden, den Klimawandel zu stoppen und eine gerechtere Gesellschaft zu verwirklichen. Zum internationalen Tag der Bildung (24. Januar) hat der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) deren Bedeutung für die Erreichung der Agenda 2030 betont. Im Mai lädt der Verband zu einem internationalen Kongress, um das neue UNESCO-Bildungsprogramm "ESD for 2030" aus zivilgesellschaftlicher Sicht zu diskutieren.

unesco deBonn. - Die Weltgemeinschaft droht ihre Bildungsziele bis 2030 zu verfehlen. Das legen aktuelle Berechnungen der UN-Organisation für Erziehung und Wissenschaft (UNESCO) nahe, die anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar veröffentlicht wurden. Demnach könnten zu Beginn des nächsten Jahrzehnts mehr als 220 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit keinen Zugang zu Schulbildung haben.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Hunderttausende Flüchtlinge und Migranten durchqueren jedes Jahr die Region Agadez im Niger. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hat sich die Zahl der durch den Niger ziehenden Menschen in den ersten zehn Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt – von 267.000 auf 540.000. Darunter sind Schutzsuchende, die aus Libyen fliehen, aus Algerien abgeschoben werden oder die die Sahara von Süden her durchqueren wollen. Viele sterben beim Versuch in den Sanddünen der Ténéré-Wüste.

oneBerlin. - Anlässlich des am Dienstag in Davos beginnenden Weltwirtschaftsforums haben acht Entwicklungsorganisationen (NGOs) Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, den deutschen Beitrag für die Impfallianz Gavi auf 700 Millionen Euro zu erhöhen. Die Impfallianz wurde vor 20 Jahren in Davos gegründet und benötigt mindestens 7,4 Milliarden US-Dollar zur Fortsetzung ihrer erfolgreichen Arbeit in den kommenden fünf Jahren.

caritasFreiburg. - 50 Jahre nach dem Ende des verheerenden Biafra-Konflikts in Nigeria hat Caritas international vor zunehmender Aufweichung der Humanitären Prinzipien und immer begrenzteren Spielräumen für humanitäre Helferinnen und Helfer gewarnt. "Damals wie heute kommt es immer wieder zu Widerständen gegen die lebenswichtige Arbeit von Hilfsorganisationen in kriegerischen Konflikten", sagte Peter Neher, der Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Mitarbeitende von Hilfsorganisationen müssten zunehmend unter enormen Risiken agieren. Das zeige sich derzeit besonders in Ländern wie dem Jemen, Mali, Somalia oder Kolumbien.

oxfamBerlin. - Deutliche Kritik am mangelnden Schutz der Zivilbevölkerung in der Sahelzone haben die Aktion gegen den Hunger, der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) und Oxfam anlässlich des Treffens von Vertretern der G5-Sahel-Gruppe mit dem französischen Präsidenten Macron am Montag geäußert. Die Hilfsorganisationen wiesen zudem auf die unzureichende humanitäre Hilfe für die Region hin und forderten eine Erhöhung der Mittel.

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