Entwicklung

Berlin. - Weltweit sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich wird die Stimmung in Narrativen und Diskursen weltweit extrem negativ gegen Geflüchtete aufgeheizt. Vor diesem Hintergrund befasst sich der XX. Humanitäre Kongress am 4. und 5. Oktober in der Urania in Berlin in diesem Jahr mit der Frage, wie in Zeiten der Politisierung und Polarisierung die Würde der schutzbedürftigsten Menschen zurück in den Fokus gerückt werden kann.

unesco deBonn. - Ab sofort können sich Freiwillige für "naturweit" bewerben, den neuen internationalen Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission und des Auswärtigen Amtes. Vom Mount Elgon in Uganda bis zu den Palast-Grotten in Uruguay gibt naturweit jungen Menschen ab sofort eine Möglichkeit, sich für das Naturerbe zu engagieren. Die Deutsche UNESCO-Kommission und das Auswärtige Amt erweitern damit das Freiwilligenprogramm kulturweit um die Programmlinie naturweit.

Berlin. - In Indonesien ist die Zahl der Opfer nach dem Erdbeben und dem Tsunami auf der Insel Sulawesi weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurde mittlerweile der Tod von mehr als 1.230 Menschen bestätigt. Die indonesische Regierung hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Auch Helfer aus Deutschland haben sich auf den Weg gemacht, um die Opfer der Naturkatastrophe mit dem Nötigsten zu versorgen.

Berlin. - Ralf Südhoff, langjähriger Leiter des deutschen Büros des UN-Welternährungsprogramms (WFP), wird Gründungsdirektor des Centre for Humanitarian Action (CHA) in Berlin. Der neue humanitäre Think Tank wurde von den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit der Maecenata Stiftung gegründet. Südhoff wird sein Amt am 1. Januar 2019 antreten.

Berlin. - Nach zwei schweren Erdbeben und einem darauf folgenden Tsunami haben die Behörden auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 830 Tote, hunderte Verletzte und große Zerstörungen vor allem in der vom Tsunami betroffenen Stadt Palu gemeldet. Deutsche Hilfsorganisationen haben Nothilfeaktionen gestartet. Benötigt werden neben medizinischer Versorgung vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte für die Opfer.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Seit mehr als einem Monat kämpfen Teams von Ärzte ohne Grenzen in Magaria, im Süden des Niger, gegen eine besorgniserregend hohe Sterblichkeitsrate der unter fünfjährigen Kinder. Gemeinsam mit dem nigrischen Gesundheitsministerium werden derzeit 730 Kinder behandelt, von denen 208 ernsthaft krank sind und in die überfüllte Kinderintensivstation überwiesen wurden. Die meisten leiden unter Komplikationen aufgrund schwerer Malaria oder Mangelernährung. In den vergangenen 30 Tagen starben täglich durchschnittlich zehn Kinder.

bmz 100Berlin. - Zum Welttourismustag am 27. September hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das wirtschaftliche Potenzial des Tourismus für Entwicklungsländer betont. Gleichzeitig rief Müller die Reiseveranstalter zu mehr Nachhaltigkeit auf. Der nachhaltige und klimaneutrale Urlaub müsse zum Standard werden, betonte der Entwicklungsminister.

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